Angesichts der neuen Hitzewelle warnt die Wohnungslosenhilfe des bodo e.V. vor Gefahren, denen Menschen, die ungeschützt auf der Straße leben, ausgesetzt sind. Der Verein regt an: Verschenken Sie Wasser!
Wenn das Multikulturelle Forum e.V. sein Hausfest feiert, gibt es bei der Tombola immer etwas zu gewinnen. Die Erlöse werden dann an eine gemeinnützige Organisation gespendet. In diesem Jahr war der bodo e.V. an der Reihe: Die Wohnungslosenhilfe des Vereins holte jetzt einen Spendenscheck über 600 Euro ab.
Die Dortmunder Nordstadt ist seit jeher Ankunftshafen für Zureisende. Menschen aus aller Welt leben in dem Stadtteil zusammen und nebeneinander her. Der Planerladen e.V. und das Dietrich-Keuning-Haus wollen „alte“ und „neue“ DortmunderInnen zusammen bringen – beim „Speed-Dating der Kulturen“ haben sie vier Minuten Zeit dafür.
44.434 wohnungslose Menschen zählt die aktuelle Wohnungsnotfallberichterstattung für NRW, die das NRW-Sozialministerium unter Karl Josef Laumann am Donnerstag bekannt gegeben hat. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um fast 38 Prozent. Für den gemeinnützigen bodo e.V. ist das Ausmaß der Wohnungslosigkeitskrise besorgniserregend.
Das Straßenmagazin im Juli mit einem Bauernhof zum Cleanwerden, interkulturellen 4-Minuten-Dates, Dendemanns Dortmunder Geschichte, dem Himmel über dem Ruhrgebiet, einer Weltkonferenz, guten Ideen in der Wohnungslosenhilfe uvm. Die neue „bodo“ erscheint am Freitag (28. Juni) und ist nur auf der Straße erhältlich – für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei den Verkaufenden.
„Geierabend“-Publikum spendet an bodo: 10.234 Euro für die Wohnungslosenhilfe „bodo“-Vertriebsleiter Oliver Philipp (2.v.l.) und „bodo“-Verkäufer Harald (4.v.l.) bei der Spendenübergabe mit „Janine Kowalski“ Sandra Schmitz…
Das Hochhaus an der Kielstraße 26 in Dortmund kennen viele nur als „Horrorhaus“. Vor 50 Jahren errichtet, steht es heute gleichermaßen als Symbol für die lange vernachlässigte Nordstadt wie für die Folgen blinder Immobilienspekulation. Schon viele Male wurde sein baldiger Abriss verkündet, jetzt könnte es tatsächlich bald soweit sein. Ein Geburtstagsgruß und ein Abschied.
Forschungsgruppe zählt Dortmunds Obdachlose Als Teil eines Forschungsprojekts der Fachhochschule Dortmund zählten und interviewten am 20. Mai 80 Studierende der Sozialen Arbeit Wohnungslose im Dortmunder…
Eigentlich sollen Sozialbehörden verhindern, dass Menschen ihre Wohnung verlieren. Das gelingt offenbar nur unzureichend. In Bochum sind im vergangenen Jahr 233 Wohnungen zwangsgeräumt worden, in Dortmund waren es 573. Bemerkenswert: Fast immer erhalten die Betroffenen Sozialleistungen.
Notunterkünfte für Obdachlose produzieren Ausschlüsse,
sie machen krank, sind teuer und lösen das Problem nicht. FEANTSA, der europäische Dachverband der Wohnungslosenhilfe-Organisationen, hat gemeinsam
mit der Abbe Pierre Stiftung seinen vierten Bericht zur „Housing Exclusion“ veröffentlicht und fordert einen Kurswechsel in Europa.

