„König der Vagabunden“, Anarchist, Bürgerschreck, Chefredakteur des Vorläufers aller Straßenzeitungen, Organisator des „Ersten Internationalen Vagabundenkongresses“. Gregor Gog ist in der Weimarer Republik so prominent wie gefürchtet. Ein Comic zeichnet nun seine politische Biografie und damit einen fast vergessenen Teil deutscher Sozial- und Bewegungsgeschichte nach.
Zum dritten Mal haben Initiativen der Wohnungslosenhilfe in Dortmund am UN-Welttag zur Beseitigung der Armut, vor dem Dortmunder Rathaus über die Situation wohnungsloser Menschen in der Stadt informiert. Gemeinsam berichteten Kana Suppenküche, Gast-Haus e.V., Suppenküche Wichern, Obdachlosenkaffee St. Reinoldi und „bodo“ vom aktuellen Stand der Wohnungslosenhilfe und stellten vor dem nahenden Winter erneut Forderungen auf.
Am 27. Oktober findet von 11 bis 19 Uhr das 13. Hörder Sehfest statt, so der anspielungsreiche Name der offenen Ateliers in Hörde.
In diesem Jahr haben uns die beteiligten Künstlerinnen und Künstler mit einer Aktion überrascht: Sie stellen 20 Kunstwerke zur Verfügung, die beim Hörder Sehfest am 27. Oktober zugunsten unserer Anlaufstelle für Wohnungslose verkauft werden.
Said Boluri ist neun, als seine Familie aus dem Iran in ein Deutschland flieht, in dem auch Anfang der 1990er die Flüchtlingsheime brennen. In „Der Himmel über der Grenze“ erzählt er vom Schrecken des totalitären Mullah-Regimes und von den Bedrohungen durch deutsche Neonazis. Am 24. Oktober liest er bei bodo in Dortmund.
Vier Tage, ein Thema – das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV lädt in Kooperation mit bodo und dem Onlineportal Ruhr24 an vier Abenden in Folge in unseren Dortmunder Buchladen. Vom 14. bis zum 17. Oktober geht es um die Klimakrise: Wo spüren wir sie – jetzt und hier? Was können wir konkret tun – privat wie politisch? Und wie viel Verantwortung liegt bei meiner Kommune? Wir freuen uns auf vier spannende Abende.
Malerei, Fotografie, Design oder Architektur: Im Oktober gibt es in unserem Buchladen am Dortmunder Schwanenwall rund 1.000 Großformate – hochwertige Bildbände, seltene Ausstellungskataloge, Kunst- und Fotobücher; alles zum halben Preis.
Zum inzwischen dritten Mal laden wir am 17. Oktober, dem Welttag zur Beseitigung großer Armut, zur Kundgebung am Dortmunder Rathaus, um dort auf die Situation der Wohnungslosen in der Stadt aufmerksam zu machen.
Die neue bodo ist da. Im sozialen Straßenmagazin spricht die Autorin Margaret Atwood („Der Report der Magd“, „Die Zeuginnen“) über ihre Jugend und ihre Anfänge als Schriftstellerin. Ein im Oktober erscheinender Comic holt mit Gregor Gog den berüchtigten „König der Vagabunden“ der Zwischenkriegszeit zurück ins kulturelle Bewusstsein. Diese und mehr Geschichten sind in der neuen bodo zu finden – ab 1. Oktober, nur auf der Straße.
„Lernen, Helfen, Feiern“ ist das Motto von Rotaract, der Jugendorganisation des Rotary Clubs. Auch in Bochum engagieren sich junge Leute seit 35 Jahren für Menschen, denen es weniger gut geht. So auch am vergangenen Samstag: Vor dem REWE Markt Mokanski in der Hattinger Straße sammelte Rotaract Bochum Lebensmittel für Bedürftige. Die Wohnungslosenhilfe des gemeinnützigen bodo e.V. erhält einen Teil dieser Spenden.
Die Bilder des globalen „Klimastreiks“ am 20. September sind durchaus beeindruckend. Auch in Bochum und Dortmund gingen Tausende auf die Straße. Schon Anfang August trafen sich junge Menschen zum ersten Sommerkongress von Fridays for Future, um an der Zukunft der Klimaschutzbewegung zu arbeiten. Eine Reportage.

