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Zwei Partys zum Geburtstag

In den letzten Wochen ging es bei bodo ein bisschen drunter und drüber – belohnt wurden wir mit zwei fabelhaften Geburtstagspartys in Bochum und Dortmund. In der Werkhalle im Union Gewerbehof in Dortmund und im ZEITMAULtheater in der Bochumer City haben wir von unserer Arbeit erzählt, davon, welche Themen in Journalismus, in sozialer Arbeit und in Wohnungslosigkeit uns gerade beschäftigt – und mit LeserInnen, UnterstützerInnen, KooperationspartnerInnen ein wenig gefeiert. Schön, dass Sie alle da waren!

Draußen bleiben

Wer keine eigene Wohnung hat oder obdachlos ist, hat Anspruch auf eine Unterbringung. In der Realität drücken sich Kommunen häufig um diese Pflicht, zum Teil mit haarsträubenden Methoden. In Dortmund soll die Meldebehörde zuletzt Wohnungslosen die Anmeldung in der Stadt verweigert haben – der ist die Grundvoraussetzung für jede städtische Hilfe.

„Die Straße ist im Kopf“

Mit 16 wird er das erste Mal obdachlos, haltlose Jahre folgen, immer wieder schläft er draußen – und schreibt das auf der Straße Erlebte auf. Die „Flüchtlingskrise“ 2015 verändert sein Leben: „Man muss nichts besitzen, um helfen zu können.“ Dominik Bloh lernt Menschen kennen, die sein Engagement und sein Talent beeindruckt, hat bald eine Wohnung und einen Verlag. „Unter Palmen aus Stahl“ wird ein Bestseller. Die Straße allerdings ist im Kopf, weiß er. Ende Februar liest er bei den bodo-Geburtstagsfeiern in Bochum und Dortmund.

Eine Frage der Haltung? Diskussion zu Journalismus und Aktivismus

Journalismus und eine intakte Zivilgesellschaft übernehmen eine entscheidende Rolle in einer funktionierenden Demokratie. Wie aber ist das Verhältnis dieser beiden Akteur*innen zueinander? Wo verlaufen Grenzen? Wo liegen Gemeinsamkeiten, aber auch zentrale Unterschiede? Diese Fragen stehen im Zentrum der Podiumsdiskussion „Journalismus und Aktivismus alles eine Frage der Haltung?“ am Donnerstag, 23. Januar 2020, im bodo-Buchladen.