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Was weiß die Literatur von der Arbeit?

Iuditha Balint bereitet ein Jubiläum vor, Ulrike Franke und Michael Loeken machen Dokumentarfilme, Birgit Pohlmann setzt Generationen-Wohnprojekte um, Gundula Brentrup ist Erinnerungsschneiderin, Christian Maschewski träumt nach 30 Jahren Sucht vorsichtig von der Zukunft, bodo-VerkäuferInnen kochen und sammeln Rezepte für einen „Street Food“-Kalender: das Straßenmagazin im Oktober.

„Die psychische Abhängigkeit ist exorbitant“

Vor allem in Großstädten des Bundesgebiets steigt der Konsum von Crack. Als Derivat von Kokainhydrochlorid, das mit Natron vermischt und erhitzt wird, wirkt es vielfach stärker und schneller als Kokain. Jan Sosna und Olaf Schmitz leiten in Dortmund die Drogenhilfeeinrichtung „kick“ und den angeschlossenen Drogenkonsumraum. Im Interview erzählen sie, wie Crack die Szene, das Stadtbild und ihre Arbeit verändert.

„Das ist kein Urlaub in der Sonne“

Die Klimakatastrophe sorgt auch bei uns für eine Zunahme der Hitzetage. Besonders heizen sich im Sommer die Innenstädte auf. Genau hier halten sich Menschen ohne Wohnung oft auf. Weil die existenziellen Hilfsangebote nah sind, weil hier auch nachts noch ein Kiosk oder Imbiss geöffnet ist, weil hier ein bisschen Geld mit Flaschensammeln oder Betteln zu verdienen ist. Wir haben mit Menschen gesprochen, die ihren Tag in der Dortmunder Innenstadt verbringen, auch mit VerkäuferInnen des Straßenmagazins, und gefragt, wie sie sich gegen heiße Tage wappnen.

bodo im Juni

In der Juniausgabe des Straßenmagazins spricht Dortmunds Stadtschreiber Alexander Estis über die Kraft kurzer Prosa, Sylvia Wagner über den Kampf deutscher Heimkinder für Gerechtigkeit, Guy Dermosessian über seinen Raum für Bochums außereuropäische und diasporische Community und Graffiti-Pionier Mason über seine Bilder auf S-Bahnen und in Galerien.