Ab heute haben viele Verkäuferinnen des Straßenmagazins neben der November-Ausgabe ein zusätzliches Produkt dabei: den bodo-Jahreskalender, der in gleich zwei Editionen erscheint. Zwölf Bochumer und zwölf Dortmunder VerkäuferInnen zeigen liebste Orte in ihrer Stadt. Die „Lieblingsorte“ begleiten durch das Jahr 2025, kosten 3,50 Euro und sind nur auf der Straße erhältlich.
Susanne Hüttemeister feiert 60 Jahre Planetarium, Linda Rennings erzählt von weiblicher Obdachlosigkeit, Tim Kramer schafft Begegnungsformen gegen Einsamkeit, Ika Sperling wird erste Dortmunder Comic-Stadtschreiberin, Matthias Frense wechselte aus der freien Szene auf den Posten des Bochumer Kulturbüro-Chefs – das Straßenmagazin im November.
Unter dem Titel „Kunst und Kultur gegen das Vergessen“ findet am Mittwoch, dem 20. November im Hansa Theater in Dortmund-Hörde eine Benefizveranstaltung mit Lesungen und Musik statt. Die Einnahmen kommen unter anderem bodo zu Gute.
Timo Reichelt pflegt einen historischen Arbeitergarten auf Zeche Zollern II/IV, Solvejg Nitzke forscht an der Ruhr-Universität zum Heimatbegriff, Yaw Konadu aus Dortmund recycelt in Ghanas Hauptstadt Accra kaputte Elektrogeräte, Solmaz Khorsand schreibt über MitläuferInnen, Gerry Streberg schreibt Drehbücher, Hörspiele und als Comedy-Autor unter anderem für Torsten Sträter oder Hennes Bender: Das Straßenmagazin im Oktober.
Bis 2030 soll Wohnungslosigkeit überwunden sein – so wollen es Bundesregierung und EU-Kommission. Am 11. September, dem Tag der Wohnungslosen, haben Diakonie, Gast-Haus, GrünBau, Soziales Zentrum, VSE und bodo mit Dortmunder LokalpolitikerInnen diskutiert, was dafür nötig ist.
In der Nacht zu Freitag (26. Juli) wurde ein obdachloser Mann, der im Bochumer Hauptbahnhof geschlafen hatte, dort angegriffen und schwerst verletzt. Der Mann ist im Krankenhaus verstorben. Die Polizei sucht ZeugInnen.
Eine Weltmeisterin am Beckenrand, ein Herzchirurg mit Fluchtgeschichte, ein Popstar beim Jubiläumsheimspiel, ein Beratungs-Bringdienst des Jobcenters, ein Feuerwehrchef, der für den Krisenfall plant, eine Kampagne gegen Vertreibungen – das Straßenmagazin im Juli.
Ein neues Zuhause für gute Bücher: das ist die Idee hinter unseren gemeinnützigen Buchläden in Bochum und Dortmund. Weil unsere Regale ziemlich leer gekauft sind, brauchen wir Nachschub und freuen uns über ihre Buchspenden.
Einmal im Jahr veranstaltet die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund-Brackel einen Demokratietag mit Workshops und Vorträgen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen. bodo-Stadtführer Dennis war als Referent zum Thema Obdachlosigkeit eingeladen. Ein Schulbesuch.
In der vergangenen Woche ist ein 39-jähriger Mann im Gewahrsam des Dortmunder Polizeipräsidiums gestorben. Mutmaßlich, so die Staatsanwaltschaft, hatte sich der Mann in der Wohnungslosenszene aufgehalten und war auch selbst wohnungslos. Die Obduktion ergab, dass der Mann schwer erkrankt war.


