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Utopie auf den Ohren

Die „Markthalle“ ist ein kleiner Traum. Mitten in der Stadt, gegenüber dem Bochumer Rathaus, soll sie in ein paar Jahren jährlich 1,5 Millionen KundInnen anlocken. Ein paar hundert Meter weiter wird am alten Landgericht Platz für Läden, Büros und ein Hotel gemacht. Doch muss es eigentlich immer Konsum sein? Mit einer Art akustischem Stadtplan wollen das Netzwerk Stadt für alle Bochum und das atelier automatique hörbar machen, dass man „Stadt“ auch anders denken kann.

Klettern, Kochen, kommunale Kohle: bodo im Oktober

Ein Besuch in Avalonia, einem Landschaftskunstwerk an der Ruhr, das zugleich Kletterpark und Freiluftkloster ist, edle 5-Gänge-Menüs aus geretteten Lebensmitteln in Dortmund, „utopisches Flanieren“ in Bochum, eine Crowd-Recherche von Correctiv und Fridays for Future zu Kraftwerksbeteiligungen der NRW-Kommunen, eine virtuelle Bibliothek für verbotene Schriften uvm. – das Straßenmagazin im Oktober.

„Die Nutzer erleben, dass sie verwaltet werden“

Prof. Dierk Borstel und Tim Sonnenberg forschen an der Fachhochschule Dortmund zum Thema Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Dortmund, Lebenslagen von Betroffenen und Teilaspekte sozialer Arbeit im Feld. Die Sozialarbeiterin Laura Nübold war Teil des Projekts und hat anhand von Interviews mit Nutzern untersucht, wie gut diese in der MÜS auf dem Weg aus der Wohnungslosigkeit unterstützt werden. Und eine große Lücke zwischen Anspruch und Praxis festgestellt.

Während wir arbeiten

Alle zwei Jahre lädt das traditionsreiche Theaterfestival Favoriten die freie Szene Nordrhein-Westfalens nach Dortmund ein. Unter dem Titel „While we are working“ werden im September Arbeiten aus Performance, Tanz und Theater präsentiert. Als die Vorbereitungen begannen, ahnten die künstlerischen Leiterinnen Olivia Ebert und Fanti Baum nicht, dass die Produktionsbedingungen freier Kunst auch auf ganz drastische Art Thema werden würden. Favoriten 2020 ist eines der ersten Festivals vor Publikum in Zeiten von Corona.