Diese Frage haben wir unseren Verkäuferinnen und Verkäufern gestellt. So unterschiedlich die Menschen sind, die das Straßenmagazin verkaufen, so unterschiedlich waren auch die Antworten, die wir bekommen haben. Von reiseführertauglichen Sehenswürdigkeiten bis hin zu Alltäglichem und Abseitigem. Entstanden sind zwei Jahreskalender von und mit Ihren bodo-VerkäuferInnen.
Ab heute haben viele Verkäuferinnen des Straßenmagazins neben der November-Ausgabe ein zusätzliches Produkt dabei: den bodo-Jahreskalender, der in gleich zwei Editionen erscheint. Zwölf Bochumer und zwölf Dortmunder VerkäuferInnen zeigen liebste Orte in ihrer Stadt. Die „Lieblingsorte“ begleiten durch das Jahr 2025, kosten 3,50 Euro und sind nur auf der Straße erhältlich.
Susanne Hüttemeister feiert 60 Jahre Planetarium, Linda Rennings erzählt von weiblicher Obdachlosigkeit, Tim Kramer schafft Begegnungsformen gegen Einsamkeit, Ika Sperling wird erste Dortmunder Comic-Stadtschreiberin, Matthias Frense wechselte aus der freien Szene auf den Posten des Bochumer Kulturbüro-Chefs – das Straßenmagazin im November.
Unter dem Titel „Kunst und Kultur gegen das Vergessen“ findet am Mittwoch, dem 20. November im Hansa Theater in Dortmund-Hörde eine Benefizveranstaltung mit Lesungen und Musik statt. Die Einnahmen kommen unter anderem bodo zu Gute.
Ein heißer Kaffee, ein Brot, ein Schlafsack: Mit einem vollgepackten Wagen ist der bodo e.V. fast täglich in den Innenstädten von Dortmund und Bochum unterwegs und versorgt Wohnungslose mit dem Nötigsten. Der Verein „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.“ hat jetzt eine großzügige Spende vorbei gebracht: Er unterstützt das Projekt „Kaffee & Knifte“ mit 4.000 Euro.
Der 17. Oktober ist der Internationale Tag zur Beseitigung großer Armut. Diesen Tag nutzen die Kana Suppenküche, das Gast-Haus, das Team Wärmebus der Malteser und bodo jedes Jahr dazu, auf die Situation von Menschen ohne Wohnung hinzuweisen – auch in diesem Jahr.
Was für eine schöne Aktion: Als im September die Ruhrgebiet-Kultkomödie „Bang Boom Bang“ 25. Jubiläum feierte, hat der Bochumer Cartoonist und Bestseller-Autor Oli Hilbring ein Plakat in A1 gestaltet, das exklusiv über bodo verkauft wurde.
Bei den Heim-Spieltagen des VfL-Bochum haben die ZuschauerInnen im Ruhrstadion die Möglichkeit, ihre Pfandbecher an eine wohltätige Organisation zu spenden. Beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am kommenden Samstag sind die Bahnhofsmission und bodo Begünstigte.
Timo Reichelt pflegt einen historischen Arbeitergarten auf Zeche Zollern II/IV, Solvejg Nitzke forscht an der Ruhr-Universität zum Heimatbegriff, Yaw Konadu aus Dortmund recycelt in Ghanas Hauptstadt Accra kaputte Elektrogeräte, Solmaz Khorsand schreibt über MitläuferInnen, Gerry Streberg schreibt Drehbücher, Hörspiele und als Comedy-Autor unter anderem für Torsten Sträter oder Hennes Bender: Das Straßenmagazin im Oktober.
Bis 2030 soll Wohnungslosigkeit überwunden sein – so wollen es Bundesregierung und EU-Kommission. Am 11. September, dem Tag der Wohnungslosen, haben Diakonie, Gast-Haus, GrünBau, Soziales Zentrum, VSE und bodo mit Dortmunder LokalpolitikerInnen diskutiert, was dafür nötig ist.

