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Was wir tun: Ein Hygienezentrum für Wohnungslose

Was mit dem Beginn der Pandemie sofort sichtbar wurde: dass mit der Schließung der meisten Einrichtungen, Cafés, Bürgerbüros und Einkaufszentren auch Orte elementarer Bedürfnisse weggefallen sind – Duschen und zugängliche Toiletten. In einem Gemeinschaftsprojekt mit anderen Einrichtungen haben wir unter dem Dach des Paritätischen in einer städtischen Immobilie in der Dortmunder Innenstadt ein temporäres Hygienezentrum installiert, in dem Menschen ohne Wohnung dreimal in der Woche kostenlos duschen können.

bodo kontaktlos

Der Verkauf des Straßenmagazins lebt von Kontakten, positiven Begegnungen, auch Nähe – eigentlich. In der Pandemie heißt das: unseren VerkäuferInnen ihre Tätigkeit zu ermöglichen und sie und ihre KundInnen gleichermaßen zu schützen. Wir statten unsere Verkaufenden mit FFP-2-Masken und Handschuhen aus, außerdem ist der Kauf des Straßenmagazins jetzt völlig kontaktlos möglich.

Petition: Öffnet die Hotels!

n großen wie kleinen Städten ist die Verelendung obdachloser Menschen so sichtbar geworden wie nie zuvor. Während alle aufgerufen sind, zu Hause zu bleiben, haben Obdachlose kein Zuhause, in dem sie sich schützen können. 13 soziale Straßenzeitungen in Deutschland wenden sich nun mit einer Petition an die MinisterpräsidentInnen der Bundesländer und Regierenden OberbürgermeisterInnen und fordern: Öffnet die Hotels für Obdachlose!

Bett statt Schlafsack

Corona trifft Wohnungslose hart, die niedrigen Temperaturen im Winter sind zusätzlich gefährlich. Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen für die bestehenden Unterkünfte nicht in Frage kommen. Drei Initiativen der Wohnungslosenhilfe – der Gast-Haus e.V., das Team Wärmebus und der bodo e.V. – schließen nun diese Lücke und haben eine niederschwellige Notübernachtung für wohnungs- und obdachlose Menschen geschaffen.

Dort sein, wo es nötig ist

Was wir seit Jahren tun: dort helfen, wo Hilfe benötigt wird. Vor zehn Monaten haben wir quasi von einem Tag auf den anderen große Teile unserer Sozialarbeit nach draußen verlegt. Wir beraten unsere VerkäuferInnen und Menschen, die zu uns kommen, durch die Fenster unserer Anlaufstellen, und wir sind dort, wo es gerade besonders nötig ist: auf der Straße.

Ein warmer Platz zum Essen

Wohnungslos in Zeiten von Corona bedeutet auch, dass Suppenküchen und Orte, an denen Wohnungslose essen können, wegfielen. Einrichtungen der Essensversorgung nur sehr eingeschränkt arbeiten konnten, viele gar nicht. Im Sommer war die Folge: Essen gab es in Lunchpaketen und „to go“, Ruhe, die Möglichkeit, sich zu setzen, in Ruhe zu essen und durchzuschnaufen, gab es nicht. Für den Winter, das war schnell klar, braucht es andere Lösungen. Gemeinsam mit dem Gast-Haus, der Kana Suppenküche und dem Team des Dortmunder Wärmebusses betreiben wir im Verbund mit der Stadt Dortmund noch bis Ende März die Winternothilfe am U.

HELLWEG unterstützt die Winternothilfe am U mit 20.000 Euro

Wohnungslose Menschen sind durch die Corona-Pandemie stark betroffen. Die meist nur eingeschränkte Öffnung von Tagesaufenthalten oder Essensausgaben sorgt dafür, dass besonders im Winter vielerorts Angebote fehlen. In Dortmund schließt die Winternothilfe am U eine Versorgungslücke für Wohnungslose – und hat jetzt große Unterstützung durch HELLWEG erfahren. Bundesweit 100.000 Euro spendet das Bau- und Gartenmarktunternehmen an Organisationen zur Unterstützung von obdachlosen Menschen – 20.000 Euro davon kommen Dortmunder Einrichtungen zu Gute.