Judith van de Bruck unterrichtet Waldbaden in Hattingen, Olivia Ebert und Fanti Baum organisieren das Theaterfestival Favoriten in Dortmund, Oliver Uschmann und Sylvia Witt schreiben Bochum-Romane in Ascheberg, Anne Weiss hat aussortiert und Katjusha kocht auf Phoenix-West – das Straßenmagazin im September.
Endlich setzen wir einen lang gehegten Wunsch um: Ende des Monats, am 30. September, eröffnen wir auf der Königsallee, vis à vis des Bochumer Schauspielhauses, ein modernes Antiquariat.
46.610 wohnungslose Menschen zählt die aktuelle Wohnungsnotfallberichterstattung für NRW, die das NRW-Sozialministerium am Montag bekannt gegeben hat. Damit waren zum Stichtag 30. Juni 2019 noch einmal rund 2.000 Menschen mehr ohne eigene Wohnung als im Jahr zuvor. Der bodo e.V. ist in Sorge und fürchtet, dass viele weitere hinzukommen werden.
Jutta Henke ist Geschäftsführerin der Bremer Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS). Das Forschungsinstitut hat in einer bundesweiten Studie Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit untersucht und Strategien entwickelt, sie zu beenden oder noch besser: sie abzuwenden.
Der Grafiker, Karikaturist und Zeichner Günter Rückert gehört wohl zu den bekanntesten Künstlern Dortmunds. Nun hat die AWO ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: zehn Porträts bedeutender Persönlichkeiten, von Günter Rückert gemalt und zum hochwertigen Postkarten-Set zusammengestellt. Ein Teil der Erlöse kommt unserer Arbeit zu Gute.
Es mag seltsam wirken, mitten im Hochsommer an den Winter zu denken. In Wirklichkeit ist es zurzeit bestimmendes Thema in der Wohnungslosenhilfe unter Corona. Das hat drei Gründe.
Einer der wichtigen Faktoren für die VerkäuferInnen des Straßenmagazins sind die vielen Begegnungen, die auf der Straße zustande kommen. Dass es so läuft wie bei Stefan und dem Dortmunder Dirk Leiss, ist allerdings selten. Bei einem Besuch in der Redaktion hat unser langjähriger bodo-Verkäufer erzählt, wie aus einer zufälligen Begegnung ein gemeinsames Musikprojekt entstanden ist.
Vom 10. bis 20. September lädt die freie Theaterszene NRWs wieder zum Favoriten Festival.
Der Choreograph Thomas Lehmen, der in Oberhausen die erste aus Arbeitslosen bestehende Tanzkompanie gegründet hat, hat nun das erste „Dortmunder Arbeitslosenballett“ ins Leben gerufen und sucht noch TeilnehmerInnen – „ohne jede Bedingung, weder an das Können noch an Vorstellungen darüber, was Tanz überhaupt ist“.
Am 31. Juli erscheint die Augustausgabe des Straßenmagazins „bodo“. Die Redaktion trifft die nach 20 Jahren wiedervereinten Tresenleser Frank Goosen und Jochen Malmsheimer, telefoniert mit Spike Lee, besucht „Urban Sketchers“ im Mengeder Volksgarten und ImkerInnen in Hattingen, stellt das System Tönnies vor, Konzepte zur Prävention von Wohnungslosigkeit und einen singenden bodo-Verkäufer.
Endlich wieder Veranstaltungen! Die regionale Kultur- und Musikszene lädt zu entspannten und corona-kompatiblen Abenden im Schatten des Dortmunder U. Auch bodo freut sich gemeinsam mit Initiativen, Formaten und Vereinen wie Rekorder, Ekamina, Feine Gesellschaft und subrosa am Programm mitwirken zu dürfen.
Wir haben für den 16. August unsere Lieblings-Vorleser Dond & Daniel eingeladen.

