Eigentlich wären Ende Mai rund 150 Läuferinnen und Läufer aus Dortmund zu ihrer „100km RundumDortmund“-Tour gestartet. Corona-bedingt fällt die Veranstaltung in diesem Jahr aus. Das Organisationteam hat allerdings beschlossen, die Startgelder stattdessen für einen guten Zweck einzusetzen: bodo freut sich über eine Spende von 3.425 Euro.
Auch wenn die Pandemie-Maßnahmen Stück für Stück gelockert werden: Covid-19 ist noch lange nicht vorbei, vor allem Menschen mit geringem Einkommen bekommen die Krise immer noch stark zu spüren. Das Frauenzentrum Dortmund, das Gast-Haus und bodo haben sich darum zusammengeschlossen, um Familien in der Not zu unterstützen.
Noch vor Pfingsten erscheint die Juni-Ausgabe des Straßenmagazins mit einer Bochumer Fußballpionierin, Preppern und Feinschmeckern, Problemlösern in der Krise, einem Klassik-Bringdienst, Verschwörungserzählungen, blankliegenden Nerven im Gefängnis, Abiturprüfungen im Ausflugslokal, Veranstaltern in konzertloser Zeit und vergessenen Obdachlosen.
Unser Team Transport konnte auch während der Pandemie die meisten Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen und Entsorgungen durchführen – natürlich mit allen nötigen Maßnahmen zum Infektionsschutz. Im Juli und August hat das Team noch freie Termine.
Ein gemeinnütziger Verein, der ohne staatliche Förderung und ohne große Rück- lagen mehr als 30 Angestellte zum größten Teil aus eigenen Einnahmen bezahlt, steht, wenn diese Einnahmen fast vollständig ausbleiben, vor einem Problem. Es gibt uns noch. Das haben wir Ihnen zu verdanken.
Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen aus den Bereichen Soziales, Wohnen und Flüchtlingsarbeit haben einen offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Sozialdezernentin Britta Anger verfasst. Darin drücken sie ihre große Sorge um die Situation in den Bochumer Not- und Sammelunterkünften für Wohnungslose und Geflüchtete aus. Sie fordern von der Stadt konkrete Maßnahmen, um die untergebrachten Menschen besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.
Mit dem Lockdown sind auch viele Orte für Wohnungslose unerreichbar geworden – gerade bei Duschen und Kleiderkammern ist das ein Problem. Seit fünf Wochen gibt es darum in der Dortmunder Innenstadt ein temporäres Hygienezentrum, in dem wohnungslose kostenlos duschen und sich mit frischer Kleidung versorgen können. Mehr als 600 Mal wurde es bis jetzt genutzt und wird nun verlängert.
Dodo Dachs hat viele Fragen. Und sucht eine Antwort. Auf der Suche erlebt er so einiges – und das haben bodo-Autor Peter Hesse und seine Tochter Lola in einem Buch festgehalten. Und sich eine Soliaktion für bodo überlegt: Das Buch ist in unserem Buchladen in Dortmund und online erhältlich und kann man in unserem Buchladen oder online kaufen – die Einnahmen fließen in unsere Arbeit.
Einige haben sie vielleicht schon wieder gesehen, die VerkäuferInnen des Straßenmagazins „bodo“ in ihren roten Westen. Nach mehr als sieben Wochen sind jetzt viele zurück an ihren Verkaufsplätzen – mit Mund-Nasen-Masken und Vorkehrungen, um sich und andere vor einer möglichen Infektion zu schützen.
Mit einer spontanen Aktion unterstützen die KollegInnen der Bochum Wirtschaftsentwicklung die Arbeit von bodo: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben spontan auf bis zu 20 Prozent ihres April-Gehalts verzichtet und spenden nun insgesamt 23.000 Euro an bodo.

