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bodo startet in Recklinghausen

Der „bodo“-Einzugskreis wächst: Mit der April-Ausgabe ist das Straßenmagazin jetzt auch in Recklinghausen erhältlich. „bodo“ bietet Menschen in Wohnungslosigkeit und Armut einen Zuverdienst und unterstützt sie dabei, schwierige Lebenslagen zu überwinden. Dafür hat der Verein eine starke Kooperationspartnerin gefunden, die in Recklinghausen schon lange wichtige Arbeit in der Wohnungslosenhilfe leistet: die „Gastkirche“ und „Gasthaus“ in der Altstadt.

bodo – das Straßenmagazin im April

Wie spielt man Gitarre im Dino-Kostüm, Christof Leim? Braucht Dortmund ein Gastarbeiter-Denkmal, Hatice Sarikaya? Was fasziniert Sie als Künstler an Freizeitparks, Niklas Goldbach? Wie kann man besser über Behinderung schreiben, Lisa Steiner? Wird es ein Musical bei der Ruhrtriennale geben, Ivo van Hove? Wie findet man in einem Museumsarchiv, was man sucht, Elke Torspecken? Wie initiiert man als ehemaliger Obdachloser ein Forschungsprojekt, Arnd Liesendahl? Antworten gibt es in der April-Ausgabe des Straßenmagazins.

Ein Mitarbeiter des bodo-Buchladens stellt ein Buch in ein Regal.

Welttag des Kinderbuchs

Der Schriftsteller Hans Christian Andersen hat mit der Prinzessin auf der Erbse, der kleinen Meerjungfrau oder Däumelinchen weltbekannte Märchen und Kindergeschichten erschaffen. Um Kinder und Jugendliche fürs Lesen zu begeistern, wird immer am 2. April, dem Geburtstag Andersens, auf der ganzen Welt das Kinderbuch gefeiert – auch bei uns.

Das Bild zeigt einen Gehweg unter einer Eisenbahnbrücke. An der Mauer liegt eine Matratze, ein Schlafsack, ein Kissen und eine Decke sind ordentlich darauf gelegt. Im Hintergrund ist ein weiterer Schlafplatz.

„Es braucht Angebote, die funktionieren“

Im Zuge der Nachricht, den Drogenkonsumraum in der Innenstadt zu verlegen, hat die Stadt Dortmund gestern auch angekündigt, „dezentral und niedrigschwellig“ zusätzliche Übernachtungsstellen für in der Innenstadt übernachtende obdachlose Menschen zu schaffen. „Besonders jetzt im Winter wären passende Unterbringungsmöglichkeiten wichtig“, sagt Lutz Rutkowski von bodo. „Hilfen müssen so gestaltet sein, dass sie die Betroffenen erreichen.“

Offene Türen

Unsere Arbeit findet draußen und drinnen statt. Unsere Räume in der Dortmunder Schwanenstraße und der Bochumer Königsallee sind dabei vieles auf einmal: Anlauf- und Beratungsstellen, Cafés, Ruhe- und Schutzräume, Ausgabestellen des Straßenmagazins und oft Endpunkte unserer Stadttouren. Wichtig ist uns dabei ein Prinzip: offene Türen.