Das Straßenmagazin erscheint im Dezember mit einem Viertel mehr Umfang und u.a. diesen Geschichten: Bodo Rauhut bringt Kindern das Arbeiten mit Holz bei. Dominik Bloh erklärt, was nach der Straße kommt. Amar und Huda Refai sind vor zehn Jahren aus Homs nach Dortmund geflohen eine Langzeitbegleitung. Peavy Wagner hat Herne auf die Heavy-Metal-Landkarte gebracht. Eckhard John erklärt, wo „O Tannenbaum“ Stadionhymne ist. bodo-VerkäuferInnen backen und zeigen ihre Lieblingsorte.
Ab heute haben viele Verkäuferinnen des Straßenmagazins neben der November-Ausgabe ein zusätzliches Produkt dabei: den bodo-Jahreskalender, der in gleich zwei Editionen erscheint. Zwölf Bochumer und zwölf Dortmunder VerkäuferInnen zeigen liebste Orte in ihrer Stadt. Die „Lieblingsorte“ begleiten durch das Jahr 2025, kosten 3,50 Euro und sind nur auf der Straße erhältlich.
Susanne Hüttemeister feiert 60 Jahre Planetarium, Linda Rennings erzählt von weiblicher Obdachlosigkeit, Tim Kramer schafft Begegnungsformen gegen Einsamkeit, Ika Sperling wird erste Dortmunder Comic-Stadtschreiberin, Matthias Frense wechselte aus der freien Szene auf den Posten des Bochumer Kulturbüro-Chefs – das Straßenmagazin im November.
Timo Reichelt pflegt einen historischen Arbeitergarten auf Zeche Zollern II/IV, Solvejg Nitzke forscht an der Ruhr-Universität zum Heimatbegriff, Yaw Konadu aus Dortmund recycelt in Ghanas Hauptstadt Accra kaputte Elektrogeräte, Solmaz Khorsand schreibt über MitläuferInnen, Gerry Streberg schreibt Drehbücher, Hörspiele und als Comedy-Autor unter anderem für Torsten Sträter oder Hennes Bender: Das Straßenmagazin im Oktober.
Im Taranta Babu, am Bahnhof, beim Lachyoga, im Erbstollen, mit vereinten Kräften, beim Kiosk-Philosophen, in der JVA, beim Favoriten Festival: Am 30. August erscheint die Septemberausgabe des Straßenmagazins.
Für die Augustausgabe des Straßenmagazins hat die bodo-Redaktion in vielen der 92 Straßenzeitungen und -magazine des internationalen Straßenzeitungsnetzwerks INSP gestöbert, mit RedaktionskollegInnen geschrieben und telefoniert. Herausgekommen ist ein Heft mit Geschichten von fünf Kontinenten, das die Bandbreite der journalistischen Arbeit der Straßenzeitungsbewegung abbildet: von Athen bis Adelaide, von Belgrad bis Brasilia.
Eine Weltmeisterin am Beckenrand, ein Herzchirurg mit Fluchtgeschichte, ein Popstar beim Jubiläumsheimspiel, ein Beratungs-Bringdienst des Jobcenters, ein Feuerwehrchef, der für den Krisenfall plant, eine Kampagne gegen Vertreibungen – das Straßenmagazin im Juli.
In etwas mehr als einer Woche wird Dortmund im Zeichen der Fußball-EM stehen – aber was bedeutet das Großevent für Obdachlose? Nicht viel Gutes, fürchtet der bodo e.V.: Während der Rat zuletzt beschlossen hat, dass das „Lagern und Campieren“ im Stadtraum auch für Obdachlose verboten bleibt, ist beim Ausbau von Hilfsangeboten nichts passiert, sagt bodo-Sozialarbeiter Lutz Rutkowski. „Wir fürchten, dass Vertreibung das Mittel der Wahl sein wird.“
Bill Nighy spielt die Hauptrolle in einem Netflix-Film über den Homeless World Cup, Chrizzi Heinen ist die neue Stadtschreiberin in Dortmund, Kevin Nikodem lebt in einem 50er-Jahre-Museum, Sabine Bösing zweifelt am Aktionsplan der Bundesregierung gegen Obdachlosigkeit, Dieter Link-Stern hat eine Frischluftschneise in ein beeindruckendes Biotop verwandelt, Nicola Schubert macht dokufiktionale Audiowalks.
Ralf Ilgner, vielen bekannt als Gärtner der Lüste, ist international erfolgreicher DJ und leitender Musikredakteur bei WDR 5. Während der unfreiwillig freien Zeit im Corona-Lockdown hat er begonnen, autobiografische Geschichten niederzuschreiben. Die präsentiert er mit Leselampe und Plattenteller. Am kommenden Dienstag (28. Mai) ist er bei bodo.

