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bodo im Mai

Regisseurin Yasemin Şamdereli schreibt ein Drehbuch über den Führerschein ihrer Mutter, Städtebau-Professorin Renée Tribble erklärt, wie Partizipation zu einer lebenswerten Stadt führen kann. Barbara Koch hegt 7.000 Schmetterlinge, Ekkehard Freye macht Theater in einer Tagesstätte für psychisch Erkrankte. Das Straßenmagazin im Mai.

„Ich bin ein Baustellenkind“ – bodo im April

Nadine Bönninger ist Gerüstbauerin und Unternehmerin mit Haltung. Ariane Kareev inszeniert bundesweit an Theatern – ihr bereits viertes Künstlerinnenleben. Tobias Backers forscht an der Ruhr-Universität zu Geothermie. Arne Nobel eröffnet eine Eckkneipe für Leute mit Anstand. Jeremiah Hayden berichtet aus Grants Pass, USA, wo auf die Kriminalisierung die Verfolgung Obdachloser folgt.

Das Bild zeigt einen Gehweg unter einer Eisenbahnbrücke. An der Mauer liegt eine Matratze, ein Schlafsack, ein Kissen und eine Decke sind ordentlich darauf gelegt. Im Hintergrund ist ein weiterer Schlafplatz.

„Jeder Mensch, der Schutz braucht, muss ihn bekommen“ – Dortmunder Initiativen rufen vor der Ratssitzung die Stadt Dortmund zum Handeln auf

Die niedrigen Temperaturen sind für Obdachlose lebensbedrohlich allein in den letzten drei Wochen sind in Dortmund mindestens fünf Männer gestorben. Für Akteure der Dortmunder Wohnungslosenhilfe zeigen sich durch diese Fälle auch Lücken im Hilfesystem; vor der Ratssitzung am Donnerstag fordern VSE, Soziales Zentrum, GrünBau, Gast-Haus, Diakonisches Werk und bodo Politik und Verwaltung erneut auf, Maßnahmen entwickeln, um Obdachlosigkeit wirksam und dauerhaft zu bekämpfen.

„Wichtig ist auf dem Platz“ ‑ bodo im Februar

„Faust“-Preisträgerin Anna Drexler bleibt Bochum erhalten, Metropolenschreiber Daniel Schreiber hat Vermutungen über das Ruhrgebiet, Stadtarchäologe Ingmar Luther wüsste gern mehr über die Tunnel unter Dortmund, Daniel und Mirabella haben Zwillinge, aber keine Wohnung. Das Straßenmagazin im Februar: 3,50 Euro, die Hälfte für die Verkäuferin / den Verkäufer, nur auf der Straße.

bodo e.V.: „Obdachlosigkeit ist keine freiwillige Entscheidung“

Wenige Tage nach dem Todesfall eines obdachlosen Mannes in der Dortmunder Innenstadt ist bekannt geworden, dass ein weiterer Obdachloser im öffentlichen
Raum verstorben ist. Für bodo e.V. zeigt sich daran, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Die Position des Sozialamtes, dass Obdachlosigkeit bei
diesen Temperaturen eine freiwillige Entscheidung sei, ärgert den Verein.

Die Seitentür der Reinoldikirche im abendlichen Nebel, daneben leuchten Straßenlaternen.

„Draußen bleiben kann nicht die Alternative sein“

Nach dem Tod eines wohnungslosen Mannes in der Dortmunder Innenstadt am Wochenende macht der bodo e.V. noch einmal deutlich, dass es funktionierende Angebote für Wohnungslose im Winter braucht. Vor über einem Jahr hatte die Stadt Dortmund zusätzliche niedrigschwellige Unterkünfte angekündigt, die immer noch nicht geschaffen sind“, sagt bodo-Sozialarbeiter Lutz Rutkowski. „Wenn wohnungslose Menschen nicht in den Übernachtungsstellen ankommen, heißt das, dass diese nicht so funktionieren, wie sie sollten.“