In den nächsten Wochen sind wir wieder viel in unserem Einzugsgebiet unterwegs – sind anderswo zu Gast oder laden zu uns ein. Wo wir auch sind: Wir freuen uns über Ihren Besuch. Kommen Sie vorbei!
Bis 2030 will die Bundesregierung Wohnungs- und Obdachlosigkeit nachhaltig überwinden. Dazu hat sie heute ihren „Nationalen Aktionsplan“ vorgestellt. Für den bodo e.V. sind die formulierten Maßnahmen aber nicht konkret genug, um Wohnungslosigkeit schnell zu beenden.
Der „bodo“-Einzugskreis wächst: Mit der April-Ausgabe ist das Straßenmagazin jetzt auch in Recklinghausen erhältlich. „bodo“ bietet Menschen in Wohnungslosigkeit und Armut einen Zuverdienst und unterstützt sie dabei, schwierige Lebenslagen zu überwinden. Dafür hat der Verein eine starke Kooperationspartnerin gefunden, die in Recklinghausen schon lange wichtige Arbeit in der Wohnungslosenhilfe leistet: die „Gastkirche“ und „Gasthaus“ in der Altstadt.
Wie spielt man Gitarre im Dino-Kostüm, Christof Leim? Braucht Dortmund ein Gastarbeiter-Denkmal, Hatice Sarikaya? Was fasziniert Sie als Künstler an Freizeitparks, Niklas Goldbach? Wie kann man besser über Behinderung schreiben, Lisa Steiner? Wird es ein Musical bei der Ruhrtriennale geben, Ivo van Hove? Wie findet man in einem Museumsarchiv, was man sucht, Elke Torspecken? Wie initiiert man als ehemaliger Obdachloser ein Forschungsprojekt, Arnd Liesendahl? Antworten gibt es in der April-Ausgabe des Straßenmagazins.
Eigentlich lohnt der Besuch in unseren Buchläden in Bochum und Dortmund immer, und kurz vor Ostern noch mehr: Vom 22. bis zum 28 März gibt’s zu jedem Einkauf ein Los – und viele schöne Gewinne!
Der Bochumer Streetwear-Pionier Martin Magielka macht Kunst, Prof. Maike Luhmann erforscht an der Ruhr-Uni Einsamkeit, Kriminalbiologe und Tausendsassa Mark Benecke hat Tipps für den Umgang mit Autismus, Ali Şirin erklärt, was sich nach dem Tod des 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé in der Dortmunder Nordstadt verändert hat: Das Straßenmagazin im März.
Mindestens 28 Menschen ohne festen Wohnsitz sind 2023 in Dortmund gestorben. Die Todesursachen sind divers. Besorgniserregend ist: Drei von ihnen sind Kältetote. Sie starben im November, neben anderen Todesursachen, auch an Unterkühlung.
In der Bochumer Kohlenstraße, einem der letzten Straßenzüge des ehemaligen, vor vielen Jahren abgerissenen Heusnerviertels, soll ein 73-jähriger Mann aus einem Haus geräumt werden. Die Eigentümerin, die Stadt Bochum, will die lange verwahrlosten Häuser abreißen. Zwangsräumungen sind einschneidend und meist traumatisch – ihre Zahl in Bochum bleibt aber hoch.
Darf man Klassiker korrigieren, Necati Öziri? Warum bleibst du nachts am Bahnhof, Tanja? Wie geht es der Klimabewegung, Noura Hammouda? Was macht ein Gitarren-Scout, Dirk Gerlach? Was sieht das Gemeinsame Europäische Asylsystem vor, Maximilian Pichl? Antworten in der Februar-bodo. Nur auf der Straße. 3,50 Euro, die Hälfte für Verkäuferin oder Verkäufer.
Im Zuge der Nachricht, den Drogenkonsumraum in der Innenstadt zu verlegen, hat die Stadt Dortmund gestern auch angekündigt, „dezentral und niedrigschwellig“ zusätzliche Übernachtungsstellen für in der Innenstadt übernachtende obdachlose Menschen zu schaffen. „Besonders jetzt im Winter wären passende Unterbringungsmöglichkeiten wichtig“, sagt Lutz Rutkowski von bodo. „Hilfen müssen so gestaltet sein, dass sie die Betroffenen erreichen.“

