„Geierabend“-Publikum spendet über 6.000 Euro für bodo
Die Karnevals-Saison liegt schon ein Weilchen zurück ‑ der alternative Ruhrpott-Karneval „Geierabend“ bereitet sich gerade auf seine Sommersause bei Tante Amanda im Juli vor. Was seit vielen Jahren in keiner Session fehlt: die Spendenaktion für bodo. Nach jeder Vorstellung werfen viele BesucherInnen übriggebliebene Wertmarken in eine große Spendenbox und unterstützen so die gemeinnützige Wohnungslosenhilfe von bodo. In diesem Jahr sind mehr als 6.200 Euro zusammen gekommen.
An 29 Abenden haben „Präsi“, „Steiger“, „Jessica“ oder „die Zwei vonne Süd“ die Ereignisse des letzten Jahres unter die Lupe und die einen oder anderen Akteure aufs Korn genommen. 9.000 Gäste waren dabei. Eine Person, die seit vielen Jahren mit zu jeder Spielzeit gehört: bodo-Verkäufer Harald Hofmann, der im Rahmen der Vorstellungen das Straßenmagazin verkauft. Außerdem pflegen die „Geierabend“-BesucherInnen seit vielen Jahren den Brauch, dass sie ihre übrig gebliebenen Wertmarken in eine große Spendenbox werfen. Den Gegenwert spendet das Ensemble dann für die Arbeit von bodo. In diesem Jahr sind insgesamt 6.259 Euro zusammen gekommen!
„Wir lieben unser Publikum nicht nur für seine Treue, sondern auch für seine Art, auch an die zu denken, denen es nicht so gut geht“, findet Steiger Martin Kaysh vom Ensemble. bodo-Geschäftsführerin Tanja Walter freut sich: „Wir sind wirklich gerührt, dass uns das Geierabend-Team und die Gäste seit so langer Zeit unterstützen. Die Spenden helfen ganz direkt Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, bei unserer Streetwork auf der Straße, in der Beratung und Sozialarbeit.“
Wer ein schnelles Wiedersehen mit dem Geierabend wünscht: Vom 12. bis zum 14. Juli bringt das Ensemble beim „Sommerlachtraum“ schräge, schöne, bekannte Nummern aus dem aktuellen Programm und Neues auf die Bühne bei Tante Amanda in Westerfilde. Tickets gibt’s unter http://www.geierabend.de.

