Das Stadtarchiv Bochum zeigt am 26. September den Dokumentarfilm „Brüchige Biografien“, der fünf Verkäuferinnen und Verkäufer des sozialen Straßenmagazins bodo bei ihrer Arbeit und danach zeigt. In der 80-minütigen Reportage sprechen die fünf mit großer Offenheit über ihren Alltag, ihre Lebenswege, ihre Hoffnungen und Ziele – und darüber, trotz Niederlagen, Abstürzen und schwieriger Lebensbedingungen nicht aufzugeben.
In diesem Monat sind wir in Bochum auf zwei Stadtteilfesten mit Buch- und Infoständen vertreten. Beim Imbuschplatzfest am 13.09. und beim Westendfest am Springerplatz bauen wir einen Bücherstand auf und erzählen von unserer Arbeit.
Das Spannende für uns: Beide Orte sind eng mit der Geschichte unseres Vereins verwoben. Der Hochbunker am Springerplatz war, als bodo gegründet wurde, Notschlafstelle für Obdachlose. Später zog bodo dort ein und blieb bis zum spektakulären Umbau in das „Zentralmassiv“. Hier findet am 28.9. von 14 – 18 Uhr das Westendfest statt. Für bodo ging es weiter zur Stühmeyerstraße 33, die nun zur KoFabrik geworden ist. Anfang kommenden Jahres hoffen wir, in einer Kooperation zurückzukehren, nun machen wir erst einmal eine Stippvisite beim Imbuschplatz-Fest am 13.9., 15 – 19 Uhr.
Um umweltschädlichen Plastikmüll zu vermeiden, bittet das Bochumer Modeunternehmen Baltz um 20 Cent pro Tüte, spendet aber die Einnahmen an gemeinnützige Organisationen. Alle Einnahmen des ersten Halbjahrs 2019 gingen an bodo. Noch besser: An bodo spenden konnte man an den Kassen in allen drei Baltz-Häusern auch, wenn man eine wiederverwendbare Tasche kaufte oder bereits dabei hatte. Insgesamt kamen dabei fast 4.100 Euro zusammen!
2016 riefen Andreas König und Betty Andre, Motorradfahrer- und „bodo“-UnterstützerInnen, das Reiseenduro-Festival Vosswinkel ins Leben, um ihr Hobby mit sozialem Engagement zu verbinden. Im August luden sie zum vierten Mal mehr als 100 Motorradfreunde in den Ort bei Arnsberg, um zwei Tage lang auf dem Offroad-Gelände des Motocrossclubs Vosswinkel ihr Bestes zu geben – auch für bodo.
Vom 30. August bis zum 1. September steht die Dortmunder Innenstadt ganz im Zeichen der Arbeiterwohlfahrt. Mit einem fast überbordenden Programm wird gezeigt werden, dass Dortmund – auch wenn der Festakt zum Jubiläum in Berlin stattfindet – die heimliche AWO-Hauptstadt ist. Von morgens bis abends gibt es Konzerte, Kleinkunst, Gesprächsrunden und Einblick in die Arbeit der AWO.
Der Umzug ist geschafft: Der gemeinnützige bodo e.V. hat eine neue Adresse in Bochum. Gemeinsam mit der Diakonie ist die Wohnungslosenhilfe in Zukunft im ehemaligen Antoniusstift in der Henriettenstraße 36 beheimatet, hier richten beide Organisationen einen zentralen Anlaufort für wohnungslose Menschen in Bochum ein. Heute wurden die Räume eröffnet.
Über 180 Kilometer ging die Strecke bei „Biken für bodo“ im Juni. Bei der Charity-Motorradausfahrt sind ganze 2.600 Euro für den Verein zusammengekommen.
Angesichts der neuen Hitzewelle warnt die Wohnungslosenhilfe des bodo e.V. vor Gefahren, denen Menschen, die ungeschützt auf der Straße leben, ausgesetzt sind. Der Verein regt an: Verschenken Sie Wasser!
Ein ganzes Geschäft voller gespendeter Bücher das ist das Projekt Buch des bodo e.V. in Dortmund. Am Schwanenwall in Dortmund betreibt der gemeinnützige Verein ein modernes Antiquariat und schafft damit Stellen für langzeitarbeitslose Menschen. Vor den Ferien freut sich das Buch-Team über neue Buchspenden.
Ab sofort lädt unser Team Buch jeden Samstag von 10 bis 14 Uhr Schnäppchenjäger zum „1-Euro-Shopping“! Alle Bücher auf unseren großen Sonderflächen kosten dann nur einen Euro pro Buch.

