Jedes Jahr prämiert das Internationale Netzwerk der Straßenzeitungen INSP die besten Beiträge von Straßenzeitungen und –magazinen aus der ganzen Welt. In diesem Jahr darf auch „bodo“ hoffen: Das soziale Straßenmagazin ist in der Kategorie „Bestes Foto“ nominiert.
Bezahlbarer Wohnraum bleibt Mangelware. Und erst nach Protest hat sich die schwarzgelbe Landesregierung entschlossen, wichtige
Mieterschutzverordnungen, anders als geplant, erst einmal nicht abzuschaffen. Nach der landesweiten Aktionswoche Anfang April lädt das Netzwerk „arm in Arm“, zu dem auch bodo gehört, am 8. Mai zur Podiumsdiskussion „Wir wollen wohnen“ mit Fachleuten aus der NRW-Landespolitik. Beginn ist um 18 Uhr im Tagungshaus Wichern, Stollenstraße 36, in Dortmund.
Notunterkünfte für Obdachlose produzieren Ausschlüsse,
sie machen krank, sind teuer und lösen das Problem nicht. FEANTSA, der europäische Dachverband der Wohnungslosenhilfe-Organisationen, hat gemeinsam
mit der Abbe Pierre Stiftung seinen vierten Bericht zur „Housing Exclusion“ veröffentlicht und fordert einen Kurswechsel in Europa.
Ein Blick ins Mittelalter unterm Pflaster, Hautfarbe und Repräsentation im Theater, Hartz-Effekte, das Europaparlament von innen, der Burbach-Prozess, gute Orten in BO und DO: Die Mai-Ausgabe des sozialen Straßenmagazins ist da.
Der Dortmunder Verlag grafit hat seine Koffer gepackt. Seit dem 1. Januar gehört grafit, bekannt vor allem für seine Regionalkrimis, zum Kölner Emons Verlag. Einen Teil der Restbestände hat die ehemalige Verlagschefin Ulrike Rodi aber als Spende in Dortmund gelassen: Im bodo-Buchladen ist jetzt eine große Auswahl an grafit-Krimis – vor allem seltene, vergriffene und Sammlerexemplare – erhältlich.
In Dortmund ist am 1. April die landesweite Aktionswoche „Wir wollen wohnen“ gestartet. Das gleichnamige Bündnis hat sich gegründet, nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung angekündigt hatte, wichtige Mieterschutzverordnungen in NRW abzuschaffen. Zugleich steigen die Mieten und ist bezahlbarer Wohnraum zur Mangelware geworden. Die ganze Woche über wird es in NRW-Städten Aktionen geben, am Samstag dann in Köln eine große Demonstration „Mietenwahnsinn stoppen“.
Der junge Journalist Hüdaverdi Güngör war bereits mit seinem Dokumentarfilm „Obdachlos“ zu Gast bei bodo. Jetzt ist er für das gemeinnützige Recherchezentrum „Correctiv“ durch ganz Deutschland gereist, um junge türkischstämmige Menschen „auf eine Shisha“ zu treffen. Bei bodo stellt er das Projekt am 29. März vor.
Das Bündnis „Wir wollen wohnen!“ will gegen die Pläne der schwarzgelbe Landesregierung vorgehen, mitten in der Wohnkrise wichtige Regelungen zum MieterInnenschutz ersatzlos zu streichen. Auch wir machen mit. Am 1. April wird es in Dortmund einen Aktionstag geben, am 8. Mai folgt eine Diskussionsveranstaltung mit Fachpolitikern aus Düsseldorf.
Lutz Rutkowski studiert im vierten Semester Soziale Arbeit an der Fachhochschule Dortmund. Sein Praxissemester macht er nun seit Mitte Februar bei bodo. Lutz kennt den Verein bereits gut und freut sich, selbständig Aufgaben bei uns zu übernehmen. Und wir freuen uns über seine Unterstützung und wünschen ein spannendes halbes Jahr!
Ganze 1.140 Euro haben der Männergesangsverein Westfälische Gussstahlglocke 1906 Bochum und die Bezirksvertretung Bochum-Mitte im vergangenen Jahr für bodo gesammelt. Den Spendenscheck konnten wir uns jetzt abholen – die Mittel kommen unserer Arbeit in Bochum zu Gute.

