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„Vertreibung ist keine Lösung“

In etwas mehr als einer Woche wird Dortmund im Zeichen der Fußball-EM stehen – aber was bedeutet das Großevent für Obdachlose? Nicht viel Gutes, fürchtet der bodo e.V.: Während der Rat zuletzt beschlossen hat, dass das „Lagern und Campieren“ im Stadtraum auch für Obdachlose verboten bleibt, ist beim Ausbau von Hilfsangeboten nichts passiert, sagt bodo-Sozialarbeiter Lutz Rutkowski. „Wir fürchten, dass Vertreibung das Mittel der Wahl sein wird.“

bodo on Tour

Auch im Juni sind wir wieder unterwegs: beim Tresenfilmfestival in Dortmund vom 3. bis 7. Juni und beim Sounds like Sugar-Festival in Herne am 8. Juni. Beim Sommer am U präsentieren wir Skjella (16. Juni), am 21. und 22. Juni sind wir mit einem großen Stand bei Ikea Dortmund und feiern mit gegrillten Zimtschnecken Midsommer.

Das schöne Spiel: bodo im Juni

Bill Nighy spielt die Hauptrolle in einem Netflix-Film über den Homeless World Cup, Chrizzi Heinen ist die neue Stadtschreiberin in Dortmund, Kevin Nikodem lebt in einem 50er-Jahre-Museum, Sabine Bösing zweifelt am Aktionsplan der Bundesregierung gegen Obdachlosigkeit, Dieter Link-Stern hat eine Frischluftschneise in ein beeindruckendes Biotop verwandelt, Nicola Schubert macht dokufiktionale Audiowalks.

Lösung nicht in Sicht

Bis 2030 soll niemand mehr obdachlos sein – dieses Ziel haben sich die 27 EU-Staaten in der Erklärung von Lissabon gesetzt. Auch die Bundesregierung will es erreichen und hat nach mehr als anderthalb Jahren Erarbeitung einen Nationalen Aktionsplan vorgestellt, der die Maßnahmen dafür abstecken soll. Den erhofften Aufbruch liefert der aber nicht.

Sommer am U

Auch in diesem Jahr dürfen wir zwei Tage beim Dortmunder Innenstadtfestival „Sommer am U“ gestalten. Bis Ende August gibt es mittwochs, freitags und sonntags verschiedene Acts bei Konzerten, DJ-Sets und Poetry-Slams auf dem Vorplatz des Dortmunder U zu erleben. Für Sonntag, den 16. Juni um 17 Uhr, haben wir Skjella eingeladen.