Vom 11. bis 21. März macht eine Wanderausstellung Halt in der Halle des Dortmunder Hauptbahnhofs. Auf großformatigen Tafeln zeigt sie Porträts und biografische Texte von Straßenjugendlichen. Ermöglicht wird sie durch die Deutsche Bahn Stiftung, konzipiert und umgesetzt haben sie die Journalistin Annabel Trautwein und der Fotograf Mauricio Bustamante, beide arbeiten unter anderem für das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt. Von Bastian Pütter | Fotos: Sascha Radke, Eventpress / Deutsche Bahn Stiftung
Das Bündnis „Wir wollen wohnen!“ will gegen die Pläne der schwarzgelbe Landesregierung vorgehen, mitten in der Wohnkrise wichtige Regelungen zum MieterInnenschutz ersatzlos zu streichen. Auch wir machen mit. Am 1. April wird es in Dortmund einen Aktionstag geben, am 8. Mai folgt eine Diskussionsveranstaltung mit Fachpolitikern aus Düsseldorf.
Lutz Rutkowski studiert im vierten Semester Soziale Arbeit an der Fachhochschule Dortmund. Sein Praxissemester macht er nun seit Mitte Februar bei bodo. Lutz kennt den Verein bereits gut und freut sich, selbständig Aufgaben bei uns zu übernehmen. Und wir freuen uns über seine Unterstützung und wünschen ein spannendes halbes Jahr!
Ganze 1.140 Euro haben der Männergesangsverein Westfälische Gussstahlglocke 1906 Bochum und die Bezirksvertretung Bochum-Mitte im vergangenen Jahr für bodo gesammelt. Den Spendenscheck konnten wir uns jetzt abholen – die Mittel kommen unserer Arbeit in Bochum zu Gute.
Die neue bodo ist da! Im März kommt das Straßenmagazin mit einer zugezogenen Archäologin, einem selbsternannten Drachentöter, selbstbewussten Straßenjugendlichen, digitalen Bergleuten, zurückkehrenden Zugvögeln, deutschtürkischen Kartoffeln, Hobby-Cineasten, Hartz-Sanktionen und vielem mehr. bodo erscheint am 1. März und ist nur auf der Straße erhältlich: für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei den Verkäuferinnen und Verkäufern.
Unser Projekt Buch in einem Satz: Ihre Bücher schaffen Stellen, Ihr Einkauf hilft, sie zu sichern. 10.000 Bücher und Medien in unserem Sortiment finden Sie nicht nur in unserem Buchladen in Dortmund, sondern auch auf verschiedenen Onlineportalen – zum Beispiel in unserem ebay Charity Shop.
„Niemand muss auf der Straße schlafen.“ Ein Entlastungssatz. Wer ihn sagt, betont, seine Pflicht getan zu haben und weist den Betroffenen die Verantwortung zu. Doch gleichgültig, wie richtig oder falsch dieser Satz ist, in der sozialen Wirklichkeit unserer Städte ist Obdachlosigkeit ein Fakt: Hunderte Menschen leben unter schwierigsten Bedingungen draußen. Wir haben drei bodo-Verkäufer besucht und nicht nach Verantwortung gefragt, sondern danach, wie sie leben.
Bochum hat noch vor dem Winter eine neue Notübernachtungsstelle eröffnet, in Dortmund steht der Umzug der Männer in einen Neubau im Januar an. Weitere Einrichtungen sind in Planung. Kein einfaches Unterfangen: Für eine ausreichend große Frauenübernachtungsstelle ist im zweiten Jahr noch kein Standort gefunden. Dafür hat das Gast-Haus Schlafplätze für Menschen geschaffen, die es aus Sicht der Verwaltung gar nicht gibt.
Am Freitag (1. Februar) gibts die neue bodo! Unsere Geschichten im Winter-Heft: Unverpacktläden in der Region und Plastikfasten weltweit, Karla Schefter und ihr Krankenhaus in Afghanistan, Thomas Wessel und seine politische Kulturkirche, „Hausbesuche“ auf der Platte, Liebesgrüße aus Wattenscheid, Nordchina in Hörde und mehr – für 2,50 Euro, nur auf der Straße.
Jeff Silvertrust aus Chicago ist mit Casio-Keyboard, Hi-Hat, Trompete und Gesang als One-Man-Band in ganz Europa unterwegs, singt auf Marktplätzen und Festivalbühnen gespielt. „Chained to the Cooker” haben so lange in Küchensessions Klassiker von Nat King Cole bis Cole Porter gespielt, bis es Zeit war, auf die Bühne zu gehen. Das machen sie jetzt gemeinsam: Am 22. Februar sind sie „bei bodo“ zu Gast.

