bodo-Redaktionsleiter Bastian Pütter war beim „Talk im DKH“ zu Gast. Im Gespräch mit Moderator Aladin El-Mafaalani erzählte er von der Arbeit unseres Vereins, Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe in Zeiten von Corona, aber auch davon, was helfen kann, Wohnungslosigkeit zu beenden und woran es liegt, dass das nicht passiert. Das Video zum Gespräch ist jetzt online verfügbar.
Am 16. November startet, direkt am Fuß des Dortmunder U, die „Winternothilfe am U“. In einem Großzelt werden das Gast-Haus, Kana Suppenküche, Dortmunder Wärmebus und bodo im Verbund mithilfe der Stadt Dortmund und vieler Ehrenamtlicher zweimal täglich eine Mahlzeit anbieten. Damit können die Einrichtungen zumindest in Teilen den Covid-19-bedingten Wegfall von Angeboten der Wohnungslosenhilfe kompensieren und schaffen ein corona-konformes und witterungsgeschütztes Nothilfeangebot für den Winter.
Durch Corona sind wichtige Anlauf- und Aufenthaltsorte für wohnungslose Menschen weggefallen. Für den Winter haben wir nun endlich eine Lösung für die wettergeschützte Verpflegung gefunden.
Von Anfang November bis Ende März versorgen das Gast-Haus, die Kana Suppenküche, der Dortmunder Wärmebus und wir wohnungslose Menschen zweimal täglich mit Frühstück und einer warmen Mahlzeit. Dazu brauchen wir ihre Hilfe!
Die Corona-Pandemie hat Wohnungslose heftig getroffen. Mit der Schließung bzw. nur eingeschränkten Öffnung vieler Tagesaufenthalte und Einrichtungen fallen wichtige Anlauf- und Aufenthaltsorte für wohnungslose Menschen seit Monaten weg. Zwar diskutieren Verwaltung und Politik die stärkere Unterstützung von Betroffenen, dennoch bleiben drängende Fragen ungeklärt. Es wächst die Sorge, dass der kommende Winter für Betroffene besonders gefährlich sein könnte. Die Suppenküche Kana, das Gast-Haus, das Team Wärmebus und bodo laden am kommenden Samstag (17. Oktober) wieder zur Kundgebung vor das Dortmunder Rathaus und fragen: Wohin im Winter?
Der Winter steht vor der Tür – und damit steigt bei Menschen, die ihn auf der Straße verbringen, der Bedarf an Schlafsäcken und Isomatten. Wir rufen wie jeden Winter wieder auf: Spenden Sie Schlafsäcke!
Auf regelmäßigen Touren durch die Bochumer und die Dortmunder Innenstadt versorgen wir außerhalb der Öffnungszeiten der Anlaufstellen Wohnungslose mit „Kaffee und Knifte“: Heiße Getränke, belegte Brote und in Zukunft auch Suppe, Hygieneartikel und Schlafsäcke bringen wir mit unseren ehrenamtlichen Teams zu einer stetig steigenden Zahl Menschen.
Die Idee hatte es schon länger gegeben, nun wird sie in die Tat umgesetzt: Seit dem 30. September betreibt bodo auch in Bochum einen gemeinnützigen Buchladen. In der Königsallee, vis à vis dem Schauspielhaus, ist er zu finden.
Unser Buchladen lebt nicht nur von Ihrem Einkauf bei uns, sondern auch von Ihren Buchspenden. Mit unserem modernen Antiquariat schaffen wir Stellen für langzeitarbeitslose Menschen. Und wir freuen uns über Ihre Spenden.
Das Bündnis „arm in Arm“* (zugleich Dortmunder Bündnis „Wir wollen wohnen!“), dem neben den Wohlfahrtsverbänden, Mieterverein und Mieterbund auch der DGB, die Stadtkirchen und eine Vielzahl von weiteren Organisationen angehören, hat im Juli diesen Jahres wohnungspolitische Forderungen für Dortmund aufgestellt. Im Anschluss wurden SPD, CDU, die Linke, B90/ Grüne und FDP und ihre OB-KandidatInnen gefragt, wie sie in den kommenden Jahren Fragen des Wohnens und der Stadtentwicklungspolitik gestalten wollen. Hier sind Ihre Antworten.
Judith van de Bruck unterrichtet Waldbaden in Hattingen, Olivia Ebert und Fanti Baum organisieren das Theaterfestival Favoriten in Dortmund, Oliver Uschmann und Sylvia Witt schreiben Bochum-Romane in Ascheberg, Anne Weiss hat aussortiert und Katjusha kocht auf Phoenix-West – das Straßenmagazin im September.

