Unter dem Thema „Migration, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit“ lädt die AWO Dortmund am Dienstag, 19. November, zur zweiten Bildungskonferenz Nordstadt. In Impulsvortragen, Talkrunden und Workshops geht es im Dietrich-Keuning-Haus um Wege zu einem verantwortlichen Miteinander verschiedener Kulturen, zu nachhaltiger Bildung für alle und ökologischem Wirtschaften.
Die erste frostige Nacht hat es schon gegeben, und der Winter steht vor der Tür. Darum bitten wir, gemeinsam mit der Kana Suppenküche und dem Gast-Haus in Dortmund sowie der Diakonie Ruhr in Bochum wieder darum, gut erhaltene Schlafsäcke und Isomatten zu spenden.
Auf regelmäßigen Touren durch die Bochumer und die Dortmunder Innenstadt versorgen wir Wohnungslose mit „Kaffee und Knifte“, haben heiße Getränke, belegte Brote, Hygieneartikel und Schlafsäcke dabei. Unser Dortmunder Team sucht Unterstützung!
Das Kulturzentrum Bahnhof Langendreer lädt in diesem Jahr am Sonntag, dem 10. November, zum 11. Spendenflohmarkt.
Eine ganze Reihe Gruppen, Vereine und Initiativen raumen erneut Keller, Garagen, Bücherregale und Kleiderschränke, um Geld für ihre Arbeit zu sammeln. In diesem Jahr sind auch wir von bodo wieder dabei.
Wohin lädt man Gäste ein, wenn man keine eigene Wohnung hat? Yoana Todorova hat diese Frage im April künstlerisch beantwortet: Mitten in der Dortmunder Innenstadt baute sie ein Wohnzimmer auf, mit Sofa, Sesseln, Tisch und Kaffee. Einen ganzen Nachmittag lang luden bodo-VerkäuferInnen die Vorbeikommenden zu Gesprächen „Auf Augenhöhe“, so der Titel des Projekts, ein. Jetzt folgt dem Projekt eine Ausstellung.
Ein Bochumer Heimatfilm, eine Dortmunder Trauerrednerin, ein berühmtes Bakterium in Herne, Peter Behrens und der Hagener Impuls, ein Jugendzentrum für Erwachsene, Wendebiografien 30 Jahre nach dem Mauerfall, 100 Konzerte für das Hinterland, Mietverträge für einen Tag, die Wohnungslosenhilfe vor dem Winter das sind einige Themen in der neuen „bodo“. Die November-Ausgabe des sozialen Straßenmagazins erscheint am 31. Oktober.
„König der Vagabunden“, Anarchist, Bürgerschreck, Chefredakteur des Vorläufers aller Straßenzeitungen, Organisator des „Ersten Internationalen Vagabundenkongresses“. Gregor Gog ist in der Weimarer Republik so prominent wie gefürchtet. Ein Comic zeichnet nun seine politische Biografie und damit einen fast vergessenen Teil deutscher Sozial- und Bewegungsgeschichte nach.
Zum dritten Mal haben Initiativen der Wohnungslosenhilfe in Dortmund am UN-Welttag zur Beseitigung der Armut, vor dem Dortmunder Rathaus über die Situation wohnungsloser Menschen in der Stadt informiert. Gemeinsam berichteten Kana Suppenküche, Gast-Haus e.V., Suppenküche Wichern, Obdachlosenkaffee St. Reinoldi und „bodo“ vom aktuellen Stand der Wohnungslosenhilfe und stellten vor dem nahenden Winter erneut Forderungen auf.
Am 27. Oktober findet von 11 bis 19 Uhr das 13. Hörder Sehfest statt, so der anspielungsreiche Name der offenen Ateliers in Hörde.
In diesem Jahr haben uns die beteiligten Künstlerinnen und Künstler mit einer Aktion überrascht: Sie stellen 20 Kunstwerke zur Verfügung, die beim Hörder Sehfest am 27. Oktober zugunsten unserer Anlaufstelle für Wohnungslose verkauft werden.
Said Boluri ist neun, als seine Familie aus dem Iran in ein Deutschland flieht, in dem auch Anfang der 1990er die Flüchtlingsheime brennen. In „Der Himmel über der Grenze“ erzählt er vom Schrecken des totalitären Mullah-Regimes und von den Bedrohungen durch deutsche Neonazis. Am 24. Oktober liest er bei bodo in Dortmund.

