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Frischer Wind für essenzielle Räume

Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund unterstützt bodo mit 10.000 Euro

In den bodo-Anlaufstellen geht es um elementares: einen Platz zum Aufwärmen einen Ort, um von der Straße Ruhe zu finden, ein Getränk und die Möglichkeit, Rat und Unterstützung zu finden. In Dortmund hat der Verein nun seine Anlaufstelle für Wohnungslose komplett renoviert. 10.000 Euro Unterstützung gab es dafür von der Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund.

Oliver Philipp (bodo e.V.), Jutta Meininghaus, Leiterin des Vereins-Centers der Sparkasse Dortmund, und bodo-Geschäftsführerin Tanja Walter. Foto: Sebastian Sellhorst

Die Anlaufstelle in der Schwanenstraße ist essenzieller Bestandteil der Sozialarbeit des Vereins: Hier holen VerkäuferInnen des Straßenmagazins ihre Magazine, können auftanken, sich ausruhen, hier finden Menschen ohne eigene Wohnung eine offene Tür, um Beratungsgespräche mit SozialarbeiterInnen zu führen. „Viele Menschen, die zu uns kommen, haben kein eigenes Wohnzimmer. Wir wollen in unseren Anlaufstellen möglichst gemütliche Räume schaffen“, sagt bodo-Vertriebseiter Oliver Philipp. „Eine freundliche Atmosphäre ist für viele die erste Voraussetzung, sich wohlzufühlen und dann auch Hilfen anzunehmen.“

Weil die Räume viel und oft genutzt werden ‑ derzeit sind montags bis freitags im Schnitt rund 40 Menschen täglich zu Gast ‑, brauchten sie nun eine Runderneuerung. Möglich geworden ist das durch die Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund: Sie hat die Renovierung nämlich mit einer Förderung von 10.000 Euro unterstützt.

Neue Farbe an den Wänden schafft mehr Gemütlichkeit, neue Möbel sorgen für eine neue Raumaufteilung, einen ruhigeren Platz für Einzelberatungen und viel, viel Stauraum für Straßenmagazine, Schlafsäcke, für Bekleidung, Schlafsäcke und alles, was die „Kaffee & Knifte“-Teams für die täglichen aufsuchenden Hilfen in der Innenstadt benötigen. Auch einen Ladeschrank für Mobiltelefone konnte das bodo-Team für die Anlaufstelle anschaffen. „Das Handy ist auch für wohnungslose Menschen unverzichtbar: zur Kommunikation, um Termine bei Behörden buchen zu können oder einfach, um Öffnungszeiten von Hilfseinrichtungen nachsehen zu können“, erklärt bodo-Geschäftsleiterin Tanja Walter.

„Wohnungslose haben wenig Räume, in denen sie sich ausruhen und Kraft tanken können für den beschwerlichen Alltag“, sagt Jutta Meininghaus, Leiterin des Vereins-Centers der Sparkasse Dortmund. „Die bodo-Anlaufstelle ist für viele ein Fixpunkt in ihrem Alltag und der Ausgangspunkt für den Weg zurück in eine eigene Wohnung. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Förderung dazu beitragen können.“