Soziales

Wintercafés sind gestartet

Helfen Sie helfen

Mit unserer Arbeit unterstützen wir die VerkäuferInnen des Straßenmagazins dabei, ihr Leben selbstbestimmter zu gestalten. In den Wintermonaten benötigen Menschen ohne festen Wohnsitz jedoch nicht nur Beratung und Unterstützung, sondern auch einen Ort zum Aufwärmen. Ab jetzt sind unsere Wintercafés in Bochum und Dortmund wieder geöffnet – und zwar für alle Menschen in Not.

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Wer stört

Im Oktober forderte die Dortmunder CDU im Rat, die Verwaltung möge klären, wie am Hauptbahnhof „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ gewährleistet werden könnten, schließlich gebe es dort „Ansammlungen von Obdachlosen und Problemgruppen“. Kurz zuvor hatten die Ruhr Nachrichten nach Beschwerden des Cityrings u.a. von einer zunehmenden Zahl Bettler und von „wilden Campern“ (gemeint sind Obdachlose) vor Ladeneingängen auf dem Westenhellweg berichtet. Die Befunde zumindest stimmen. Das Problem als ein allein ordnungsrechtliches zu behandeln und auf Verdrängung und Vertreibung zu setzen, kann keine Lösung sein.

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Nordstadtbilder

Die Dortmunder Nordstadt ist eine einzige Projektionsfläche. Anhand des ehemaligen Arbeiterstadtteils direkt hinter dem Hauptbahnhof lässt sich alles Schlechte und das meiste Gute über städtisches Leben erzählen. Diese Geschichten von Anwohnern, Stadtteil-„Profis“, Journalisten und Menschen, die nie dort waren, passen selten zusammen. Erzählt werden sie trotzdem. Zuletzt im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Landtag.

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Durch die Stadt

Seit mehr als zwei Jahren lädt bodo einmal im Monat ein zu einer Stadtführung besonderer Art: Immer am 2. Samstag im Monat in Dortmund und am 3. Samstag in Bochum zeigen unsere Verkäufer ihre Stadt von unten.

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Stimmt das Bochumer Wohnungsangebot?

Diskussionsrunde mit Fachleuten

Anlässlich einer Studie des Deutschen Mieterbundes NRW zu den Themen Zuwanderung, bezahlbarer Wohnraum, demografischer Wandel und Finanzinvestoren lädt der Mieterverein Bochum zu einer Diskussionsrunde mit Fachleuten.

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Diakonie Bochum: Unterkünfte für Wohnungslose werden knapp

Die Innere Mission Bochum warnt, geeignete Unterkünfte für obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen werden selten in Bochum: „Die Wohnungsknappheit wirkt sich auch auf Wohnungslosenhilfe aus.“

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„Mein Name ist Mensch!“

Konferenz der Straßenkinder und der Flüchtlingskinder

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren versammelten sich Hunderte von Straßenkindern, Jugendliche, die vom Leben der Gemeinschaft entkoppelt sind und keine Zukunftsperspektiven haben.

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Schein und Sein

Gerade erst im Frühjahr dieses Jahres ist das Asylrecht verfassungskonform umgestaltet worden, um allen in Deutschland lebenden Menschen das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewähren. Und in der Öffentlichkeit wird auf Politebene das Image eines offenen und hilfsbereiten Deutschlands gepflegt, das Menschen in Not nicht im Stich lässt. Umso mehr verurteilen die Erwerbslosengruppen und ‐organisationen der Kampagne „AufRecht bestehen“ die gleichzeitig entwickelten Pläne der Bundesregierung, das Aufenthalts‐ und Asylrecht auszuhöhlen und Tausenden gerade erst eingereisten Schutzsuchenden das Grundrecht auf Asyl und auf Existenzsicherung zu verwehren.

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Im Namen der Sicherheit

Spaniens junge Demokratie kriselt

Nicht wenige Spanier fühlen sich in den letzten Monaten schmerzlichst in die Zeiten der Franco-Diktatur zurückversetzt. Denn was als Gesetz zum Schutz der Bürgersicherheit verabschiedet wurde, schränkt massiv die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ein. Von Mariana Bittermann

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Gegen das Vergessen

Gedenken an die homosexuellen Opfers des NS-Terrors in Dortmund

Ein Stein liegt auf jedem Stuhl in dem kleinen Raum in der Steinwache, der sich langsam mit Gästen füllt. Auf jedem Stein steht ein Name. Auch vorne an die Wand werden Namen projiziert. Eine lange Liste, die langsam durchläuft. Es sind die Opfer des Paragraphen 175, die in der NS-Zeit aufgrund ihrer (vermuteten) Homosexualität in die Steinwache gebracht wurden. Von Mariana Bittermann

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