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Alles Gute zum Zwanzigsten

Geschichte kommt von schichten. Und manchmal ist es seltsam, was sich da alles überlagert. Man denke nur an den 9. November mit seinen Revolutionen und Pogromen. Es gibt aber auch Schichtungen, die sehen fast wie Absicht aus, wie eine schräge Form, Jubiläen zu begehen. Hegel sagt, geschichtliche Ereignisse geschehen zweimal, Marx ergänzt: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.

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Halten wir es aus!

Eine Großstadt ist kein Hochglanzprospekt. Ein Plädoyer für einen entspannteren Umgang mit Berichterstattung über ihre Schattenseiten. Dortmund hat´s nicht leicht. Erst zeigt der Dortmunder ARD-Tatort, dass es tatsächlich Kriminalität (!), Zuwanderung und sogar Armut gibt, die als Vorlage für einen Krimi dienen kann. Dann beschreibt eine Studie die Entwicklung des Armutsproblems in Dortmund wenig stadtmarketingtauglich und darüber wird dann auch noch berichtet.

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Das Straßenmagazin im Dezember

Am Freitag erscheint die Weihnachtsausgabe des Straßenmagazins. Auf acht zusätzlichen Seiten: Ein „Literatur Spezial“ mit dem brasilianischen Bestsellerautor Paulo Coelho. bodo druckt ein Interview, ein Porträt und eine Weihnachtsgeschichte, die Coelho exklusiv dem Netzwerk der internationalen Straßenzeitungen (INSP) zum Abdruck zur Verfügung stellt. Seit diesem Jahr ist Paulo Coelho Botschafter der internationalen Straßenzeitungen.

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Weihnachten auf der Straße

Der einsetzende Winter, die Geschichte vom jungen Paar auf der Suche nach einer Herberge, die Zeit der Spenden und Spendenappelle – in der Weihnachtszeit rücken die Menschen auf der Straße kurz in die Scheinwerfer der medialen Aufmerksamkeit. Zwei Dinge sind uns dabei wichtig: Obdachlosigkeit ist das ganze Jahr über eine schwere Last und ein Skandal zugleich. Und: Es gibt Hilfen, die den Weg „abwärts“, der in der Obdachlosigkeit endet, nicht zu einer Einbahnstraße werden lassen. Seit vielen Jahren gibt es in unseren Städten professionelle, spezialisierte Angebote und aufopferungsvolles freiwilliges Engagement – das ganze Jahr hindurch. Auch zu Weihnachten werden Menschen auf der Straße nicht alleingelassen.

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Wohnungsloser in Rostock erfroren

In Rostock ist am Donnerstag, 01.11.2012, ein 54-jähriger wohnungsloser Mann in einem öffentlichen Park erfroren. Am frühen Morgen war er von einem Passanten auf dem Boden liegend entdeckt worden. Der alarmierte Notarzt konnte Frank M. nicht mehr helfen. Im Betreuten Wohnen der Obdachlosenhilfe Rostock e.V., der letzten Unterkunft des Erfrorenen, hatte man ihn bereits mehrere Tage vermisst und gesucht.

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Flüchtlinge, keine Flutwellen

In Dortmund war es im Oktober durch mangelnde Koordination zu einer Überbelegung der Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge gekommen, die lokalen Medien berichteten von „Flutwellen“. Gleichzeitig positionierten sich Innenpolitiker bundesweit gegen „Asylmissbrauch“.

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Ein Jahr „Pfand gehört daneben“

Die soziale Kampagne „Pfand gehört daneben“ feiert am 21.11.2012 ihr einjähriges Bestehen. Ziel des Projektes ist es, dazu anzuregen, Pfandflaschen, die normalerweise im Mülleimer landen, neben diesen zu stellen. Damit soll Flaschensammlern das Sammeln erleichtert werden. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von dem Berliner Matthias Gomille.

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„Die im Schatten sieht man nicht“

Im Oktober erschien der erste Schattenbericht der Nationalen Armutskonferenz (nak) als Sonderausgabe des Berliner Straßenmagazins „straßenfeger“. In dem 24seitigen Pendant zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung werden unter Überschriften wie „Arm trotz Arbeit“, „Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit“ oder „Armut macht krank“ Missstände benannt und konkrete Forderungen an die Bundesregierung gestellt.

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Netzwelt: ohnewohnung-wasnun.de

Soziales, Kultur, Politik – Jeden Monat stellt bodo ein Online-Projekt vor, das die Welt ein bisschen besser macht. Diesen Monat: www.ohnewohnung-wasnun.de Unkomplizierte Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen. Dieses Ziel verfolgt Helmut Richard Brox, selbst obdachlos, mit seiner Webseite www.ohnewohnung-wasnun.de. Über 850 Adressen von Einrichtungen der Wohnungslosen- und Suchthilfe hat er dort bisher gesammelt und stellt sie, zusammen mit einer kurzen Zusammenfassung der angebotenen Hilfen, Menschen in Notlagen zur Verfügung. In diesem Jahr wurde er mit seiner Arbeit für den Deutschen Engagement Preis nominiert.

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bodo auf der Frankfurter Buchmesse

Auf Betriebsausflug, Bildungsurlaub, Spendenfahrt: Wir waren auf der Buchmesse in Frankfurt. Verleger, Lektoren, Buchhändler, Autoren, hunderte Prominente, eine sechsstellige Zahl Besucher – und wir: Die Auszubildenden Sandra, Julia und Steffi, Buch- Chefin Suzanne und Bastian und Sandro aus der Redaktion.

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